Kolumbiens Militär bombardiert und beschießt Indianer!

Die Regierung in Bogota hat den Konzernen Muriel Mining Cooperation (USA), Anglo Gold Ashanti (Südafrika) und Glencore (Schweiz) die Lizenz erteilt, dass sie im Norden Kolumbiens 16 000 Hektar Regenwald, Lebensraum der Embera-Indianer zerstören dürfen, um 30 Jahre lang Kupfer, Gold und Molybdän zu fördern - was hauptsächlich an europäische Firmen geliefert werden soll.

Da die Embera-Indianer das Land, das ihnen laut kolumbianischem Gesetz und UNO zusteht, nicht verlassen wollten - werden sie schon lange durch Paramilitärs angegriffen, im Januar 2010 auch durch das kolumbianische Militär, welches ein Dorf im Jiguaminando-Tal von Hubschraubern aus bombardiert und beschossen hat!

Bitte ausdrucken und an den Präsidenten senden" (porto € 1,40 / Deutschland € 1,70)

Protestschreiben - Kolumbiens Militär bombardiert und beschießt Indianer!

Protestschreiben - Kolumbiens Militär bombardiert und beschießt Indianer! - Deutsche Fassung

   

 

Stoppt den Megastaudamm von Belo Monte im Amazonasregenwald!

Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat Anfang Februar 2010 die vorläufige Genehmigung für den Bau des Belo Monte-Staudamms am Rio Xingú erteilt. Damit können die Planungen intensiviert und die ersten Phasen des Baus eingeleitet werden.

Weiterlesen und Online an der Unterschriftenaktion beteiligen

Bitte ausdrucken und an den Präsidenten senden" (porto € 1,40 / Deutschland € 1,70)

Protestschreiben an Lula da Silva

Deutsche Übersetzung des Protestschreibens an Lula da Silva

SOS Regenwald hilft den Indianer in Paraguay

SOS-Regenwald hat für die letzten wildlebenden Indianer im Chaco 3 Mio. m² Regenwald erwerben lassen - Sojakonzerne vertrieben die Indianer und holzten den Regenwald ab, damit unsere Landwirte billiges Rinder- und Schweinefutter beziehen können.

Der Kauf wurde vom Schweizer Benno Glauser, Direktor von "Initiativa Amotocodie" durchgeführt - seine Organisation kümmert sich auch um den Schutz des Gebietes!

Protestschreiben - Präsident Peru

Im Juni 2008 ließ der Präsident von Peru Indianer von Polizeihubschraubern aus erschießen, weil sie eine Straße blockierten, über die Fahrzeuge internationaler Konzerne in ihren Lebensraum am Amazonas eindrangen, der ihnen laut Verfassung zusteht. Peru hatte ein Freihandelsabkommen mit den USA abgeschlossen - per Dekret, "öffnete" der Präsident den Regenwald am Amazonas für die Zerstörung und Ausbeutung von Bodenschätzen.

BITTE SCHICKEN SIE PER POST DAS SCHREIBEN IN SPANISCHER VERSION AN DEN PRÄSIDENTEN - MIT IHRER UNTERSCHRIFT UND € 1,40 PORTO KÖNNEN SIE MENSCHENLEBEN UND REGENWALD RETTEN! NOCH IMMER SIND 89 INDIANER VERMISST!

DEUTSCHE FASSUNG .pdf

SPANISCHE FASSUNG .pdf

   

 

Protestschreiben - Brasilien SÃO FRANCISCO

Im Norden Brasiliens soll der einzige große Fluss SÃO FRANCISCO umgeleitet werden, damit Agrar-Konzerne ihre Monokulturen bewässern können. Es würden 32 Indianervölker ihre Lebensgrundlage verlieren - sowie zigtausende Kleinbauern, die auf das Wasser des Flusses angewiesen sind.

BITTE SENDEN SIE PER POST DAS BEILIEGENDE SCHREIBEN AN DEN OBERSTEN GERICHTSHOF VON BRASILIEN!

Protestschreiben - Einziger Regenwald der Europäischen Union in Gefahr!

Nur wenige Europäer wissen, dass es in der EU ein großes Regenwald-Gebiet gibt. Welches von 8200 Indianern bewohnt ist – in Französisch Guyana – an der Ostküste Südamerikas. Frankreich ist nur an dem Europäischen Raumfahrtszentrum Kourou an der Karibikküste des Departments interessiert – manche erinnern sich noch an „Papillon“ – den Film über die Insel vor der Küste, die lange als grausame Strafkolonie betrieben wurde, sonst ist dieses Land ziemlich unbekannt.

Die Französische Regierung toleriert, dass mehr als 30.000 illegale Goldsucher aus Brasilien den Regenwald vernichten, die Flüsse und die dort lebenden Indianer vergiften. Das Gold wird von einem kanadischen Konzern aufgekauft und exportiert.

Unterschriftenaktionen bringen sehr viele Erfolge bei solchen Katastrophen – bitte machen Sie mit, drucken Sie das Schreiben auf Französisch aus und senden Sie es an Präsident Sarkozy & den brasilianischen Präsidenten!

Bitte richten Sie Protestschreiben an Präsident Sarkozy

Monsieur Nicolas Sarkozy
Président de la République Française
Palais de l’Elysée
55, rue du faubourg Saint-Honoré
F 75008 Paris

Bitte richten Sie Protestschreiben an den brasilianischen Präsidenten

Presidência da República
Palácio do Planalto
Praça dos Três Poderes
70.000 – Brasília – DF
Brazil

Protestschreiben:

Monsieur le Président de la République,

Comme j´ai appris de divers médias, en Guyane française, de vastes surfaces de fôret tropicale sont en proie à la destruction et l’existence des populations indigènes y vivant, intoxiquées par le mercure, est fortement menacée. Cette substance toxique est rejetée par l’activité de plus de 30.000 orpailleurs brésiliens illégaux et entre ensuite dans la chaîne alimentaire. Ce ne sera que dans les décennies à venir que les séquelles de cette contamination se feront pleinement, et dramatiquement, sentir.

De ce fait, Monsieur le Président de la République, je me permets de vous demander de bien vouloir appuyer la ratification de la convention 169 de l’Organisation Internationale du Travail (OIT) relative à la protection des droits des peuples autochtones.

Je vous prie d’agréer, Monsieur le Président de la République, l’expression de ma considération distinguée.

Hochachtungsvoll

Sehr geehrter Herr Präsident Sarkozy!

Wie ich aus diversen Medien erfahren habe, sind in Französisch Guyana große Flächen von Regenwald der Zerstörung ausgesetzt – die dort lebenden Indianer sind stark bedroht und werden durch Quecksilber vergiftet. Mehr als 30.000 illegale brasilianische Goldsucher setzen dieses beim Goldschürfen frei und es gelangt in die Nahrungskette – erst in den nächsten Jahrzehnten werden die schlimmen Spätfolgen dieser Verseuchung in vollem Umfang sichtbar werden.

Ich ersuche Sie freundlich darum, die Konvention 169 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zum Schutz der Rechte der indigenen Völker anzuerkennen.

Hochachtungsvoll

Protestschreiben - Staudammprojekte am Rio Xingu

Die Kayapo Indianer am Rio Xingu in Brasilien protestieren gegen die Errichtung von mehreren Staudämmen, durch die mehr als 20 Indianerdörfer und mehr als 1000 km² Regenwald zerstört werden

Helfen Sie mit, diese Katastrophe zu verhindern!

Bitte ausdrucken und an den Präsidenten senden" (porto € 1,40 / Deutschland € 1,70)

Protestschreiben - Staudammprojekte am Rio Xingu

Protestschreiben - Staudammprojekte am Rio Xingu - Deutsche Fassung

Mit Unterschriftaktionen wurden schon sehr viele Erfolge erzielt.

Adresse des Brasilianischen Präsidenten:
Presidência da República
Palácio do Planalto
Praça dos Três Poderes
70.000 – Brasília – DF
Brazil

To send a message to the President, please go to the link
https://sistema.planalto.gov.br/falepr/exec/index.cfm?acao=email.formulario&CFID=5390088&CFTOKEN=17274191
fill the blanks and send your message in the space provided.

Mit Unterschriftaktionen wurden schon sehr viele Erfolge erzielt.


Reserva Quebrada Chorro in Costa Rica – 1,2 Millionen Quadratmeter groß

Seit 10 Jahren erwirbt der Präsident von “SOS-Regenwald” Richard Weixler für jeden Schwimmteich,
den er verkauft, die 10fache Fläche Regenwald.
Nach den Statuten von „SOS-Regenwald“ wird das Gebiet geschützt und beaufsichtigt. Maximal 10 % dürfen „genützt“ werden – 90 % sind Naturschutzgebiet.

Klicken Sie auf die Bilder um diese zu vergrößern!


Der schöne Fluß Quebrada Chorro fließt durch das Schutzgebiet.


Der Eingang zur Reserva ist ein herrlicher Wasserfall.

Die Reserva Quebrada Chorro umfasst insgesamt 2 Millionen Quadratmeter – der Ökologe Univ.Prof. Dr. Peter Weish erwarb mit Freunden 100 Hektar – etwa 20 Hektar übernahm R. Weixler von einem ausscheidenden Mitglied.


Die Lanzenotter kommt in der Reserva häufig vor.


Korallenottern gibt es in der Reserva – hier eine ungiftige.


Das Erdbeerfröschen – einer der kleinsten Pfeilgiftfrösche wird nur 2,5 cm lang.


Glasfrösche sind fast durchsichtig.

Klicken Sie auf die Bilder um diese zu vergrößern!

Unterstützung der Shuar-Indianer vom Rio Napo in Ecuador

In Zusammenarbeit mit der „Gesellschaft für bedrohte Völker“ hat Richard Weixler den Häuptling der Shuar-Indianer, Tsamarain zu einer Veranstaltung nach Wels eingeladen.

Den Shuar-Indianern wurde zwar von der Regierung das Stammesgebiet zugesprochen – jedoch gab es kein Geld für die Demarkierung, Anwaltskosten, etc… Sinn und Zweck der Reise Tsamarains durch Österreich und Südtirol war es, die nötigen € 15.000,-- durch Spenden zu sammeln.

Bei der Veranstaltung in Wels wurden € 4.000,-- gesammelt – durch Spenden und den Verkauf von Kunstgegenständen, die Tsamarain mitgebracht hat. Die Vertreter der Gesellschaft für bedrohte Völker zeigen zudem einen ausgezeichneten Film über die Zerstörung des Regenwaldes durch Erdölkonzerne.


Der Häuptling begrüßt die anwesenden 60 Gäste
mit einem beeindruckenden Ritual dieser im Regenwald lebenden Indianer.



Von Tsamarain gemalte Bilder sind im nu verkauft.


Protestschreiben Kolumbien

In Kolumbien werden zur Zeit riesige Flächen von Regenwald gerodet – damit afrikanische Ölpalmen gesetzt werden können, um an die Länder der ersten Welt billigen Rohstoff für Agrardiesel liefern zu können.

Für die indigene Bevölkerung hat dies katastrophale Konsequenzen: Sie werden von ihrem Land vertrieben, Morde und schwere Menschenrechtsverletzungen sind an der Tagesordnung. Paramilitärische Gruppen „säubern“ das Land von Menschen – das „World Rainforest Movement“ (WRM) teilt mit: „Es gibt nur wenige Plätze in der Welt, an denen die Ölpalmen mit soviel Blut getränkt sind, wie in Kolumbien.“

Im Gebiet der Choco-Wälder herrscht eine einzigartige Biodiversität – mehr als 2000 endemische Pflanzenarten und 100 endemische Vogelarten wurden nachgewiesen.

Bitte richten Sie Protestschreiben an folgende verantwortliche Institutionen/Personen – oder verwenden Sie den unten angeführten Musterbrief!

Kolumbianische Botschaften:
in Österreich : embcolviena@aon.at, eviena@minrelext.gov.co
in Deutschland : info@botschaft-kolumbien.de
in der Schweiz : eberna@minrelext.gov.co, colombie@iprolink.ch

Francisco Santos, Vicepresidente de la República (Vizepräsident)
E-mail: fsantos@presidencia.gov.co; buzon1@presidencia.gov.co

Andrés Felipe Arias Leyva, Ministro de Agricultura y Desarrollo Rural (Minister Landwirtschaft und ländliche Entwicklung)
E-mail: quejas@minagricultura.gov.co

Juan Lozano Ramírez, Ministro de Ambiente, Vivienda y Desarrollo Territorial (Minister für Umwelt, Wohnen und Entwicklung)
E-mail: correspondencia@minambiente.gov.co

Fernando Araújo Perdomo, Ministro de Asuntos Exteriores (Außenminister)
E-mail: cancilleria@cancilleria.gov.co

Dr. Volmar Antonio Pérez Ortiz, Defensor del Pueblo (Ombudsmann)
E-mail: secretaria_privada@hotmail.com; agenda@agenda.gov.co

Dr. Edgardo José Maya Villazón, Procurador General de la Nación (Generalstaatsanwalt)
E-mail: cap@procuraduria.gov.co; quejas@procuraduria.gov.co

Musterbrief:

Sehr geehrte …

Ich bin sehr besorgt über das Kolumbianische Programm zur Expansion von afrikanischen Ölpalmen. Diese ist mit schweren Menschenrechtsverletzungen verbunden, es finden gewaltsame Vertreibungen von Menschen statt – 113 Morde sind dokumentiert. Die Choco-Wälder gehören zu den artenreichsten Wäldern dieser Erde – bisher wurden bereits mehr als zwei Drittel zerstört – die Zerstörung schreitet voran.

Bitte sorgen Sie dafür dass:

- in Kolumbien keine Menschenrechtsverletzungen und Morde im Zuge der Expansion von Plantagen für Ölpalmen stattfinden.

- die 17. Armeebrigade und Paramilitärs keine gewaltsamen Vertreibungen mehr durchführen und die Opfer von Menschenrechtsverletzungen Entschädigungen vom Staat erhalten.

- einer weiteren Waldzerstörung Einhalt geboten wird.

- den betroffenen Gemeinden ihr Land zurückgegeben wird.

- die kolumbianische Agrarpolitik geändert wird und die Biodervisität erhalten bleibt.

Hochachtungsvoll

Muy Estimado …

Estoy muy preocupado acerca del programa Colombiano para la expansion de las palameras africanas de aceite. Esto esta unido con una fuerte infraccion contra los derechos humanos, hay expulsion de personas con violencia- 113 asesinatos estan documentados. Los bosques de Choco pertenecen a los mas ricos de esta tierra, por sus especies- hasta la fecha la destruccion alcanza a mas de dos terceros.

Por favor preocupese por :

- Que en Colombia no haya mas violacion ni asesinatos contra la gente por la expansionde esta plantacion de palmeras.

- Que la 17. batallon del ejercito y paramilitares dejen de hacer violencia po el desalojamiento de tierras y las victimas obtengan una indemnizacion del estado.

- Que se termine con la destruccion del bosque.

- Que a los damnificados se les devuelva otra vez sus tierras.

- Que la politica agraria en Colombia cambie y la divercidad de especies sean conservadas.

Muy Atentamente

Kogi-Indianer Kolumbien

Eine Familie der Kogi-Indianer bewacht die „Reserva Gerardo Reichel – Dolmatoff“ – die Kogi, welche in der Sierra Nevada auf über 3.000 m leben, haben dadurch einen Zugang zu subtropischen und tropischen Zonen und zum Meer. Das Gebiet der Reserva ist außerdem ein wichtiges Vogelschutzgebiet.

Gerardo Reichel – Dolmatoff war der erste Ethnologe, der die Indianer Kolumbiens genau erforschte – zusammen mit seiner Frau Alicia Dussan war er von 1940 – 1994 tätig, das Ehepaar schrieb mehr als 40 Fachbücher über die Indianer Kolumbiens und war maßgeblich an der Gründung des Museo del Oro in Bogota beteiligt.


Eine Gruppe von Kindern am frühen Morgen.


Der Lebensraum der Cogi - Indianer liegt auf über 3.500m Höhe

Medizinalpflanzen-Projekt bei den Ijka-Indianern in der Sierra Nevada.

Die Ijkas leben wie die Kogi in den Hochtälern der Sierra Nevada – um eine bessere medizinische Versorgung zu gewährleisten, startete R. Weixler bei seinem Besuch im November 2007 ein Projekt zur Kultivierung von Medizinalpflanzen.


Kaffeeprojekt

Die einzige Einkommensquelle der Ijka ist Kaffee, den sie an den Hängen der Sierra Nevada pflanzen und ernten. Sie verkaufen den Kaffee an Zwischenhändler und verdienen gerade so viel, dass sie Lebensmittel einkaufen können, die in der Sierra nicht zur Verfügung stehen. Die Kinder sind jedoch unterernährt und leiden unter Mangelerscheinungen. Deswegen startet SOS-Regenwald ein „Fairtrade-Projekt“ – die Ijka sollen für ihren Kaffee von bester Qualität mehr verdienen als ein paar Dollar pro Tag.

Bild: Die Ika Indianer leben seit Jahrtausenden in der Sierra Nevada – auf dem Bild ist eine präkolumbianische Treppe zu sehen. Mit diesem Stamm hat R.Weixler 2007 ein Medizinalpflanzenprojekt begonnen – ein „Fair Trade“ Kaffee-Projekt wird ausgearbeitet.

Tukano – Indianer

Die Tukano – Indianer leben im Amazonas-Tiefland – sie feiern noch heute ihre alten Zeremonien und Rieten.
Sie wurden von dem berühmten Ethnologen G. Reichel - Dolmatoff wie andere Indianerstämme Kolumbiens genau beschrieben.