SOS - Regenwald
Aktuelles
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Vortrag von unserem Obmann Richard Weixler mit Äffchen auf dem Kopf...
Ein sehr beliebter Vortrag durch Einladung von Frau Dr. Doris Ehrenberger bei einem Seminar.

Schluss für den Tagabbau in Costa Rica

Mit großer Freude habe ich nach meiner Ankunft am 8.11. in Costa Rica erfahren, dass ein Gesetz in Kraft trat, das den Tagabbau, was Bodenschätze betrifft verbietet!

Der Sieg ist das Ergebnis harter Arbeit der sozialen Bewegungen und Umweltgruppen des Landes. Jahrelang haben sie mit Informationskampagnen, Demonstrationen und Protesten für die Entscheidung gekämpft und Druck auf Regierung und Parlament ausgeübt, dieser besonders zerstörerischen und kontaminierenden Form des Bergbaus ein Ende zu setzen.

Der einzige Haken: Das Gesetz gilt nicht rückwirkend. Das geplante und seit Jahren heftig umstrittene Goldminenprojekt im Regenwald von Crucitas bleibt damit bestehen. Denn der vorherige Präsident des Landes, Oscar Arias, hatte in einer Nacht- und Nebelaktion Crucitas zum „nationalen Interesse“ erklärt.

Dabei ist der geplante Goldabbau nahe San Carlos im Norden des Landes seit Jahren Brennpunkt der Antibergbauproteste in dem kleinen mittelamerikanischen Land. In den kommenden Tagen entscheidet ein Gericht über eine von Umweltschützern eingereichte Klage gegen die erteilte Goldminenkonzession.

Bitte nutzen Sie diesen entscheidenden Moment und schreiben Sie an die Präsidentin Costa Ricas, Laura Chinchilla. Das Protestschreiben dazu finden Sie auf unserer Homepage unter "Mitmachen bei Aktionen". Das Dekret, das den Goldabbau in Crucitas zum „nationalen Interesse“ erklärt, muss zurückgenommen werden.

Präsident Arias hat gegen einen Gerichtsbeschluss an einem Wochenende 150 Baumfäller mit Motorsägen angeheuert, die riesige Regenwaldflächen in Crucitas abholzten... damit ein Verbot keinen Sinn mehr macht. Costa Rica, das weltweit als Ökotourismusziel gilt, soll endlich komplett Schluss machen mit den zerstörerischen Minenprojekten im Tagebau.
Teribes Indianer in Costa Rica

Seit 4 Jahren unterstützt SOS-Regenwald die Teribes gegen das Staudammprojekt „Diquis“ am Rio Terraba, einem der schönsten Flüsse Costa Ricas, der von wunderschönem Regenwald umgeben ist. 11.600 Hektar sollen überflutet werden, damit eine kolumbianische Firma Gewinne macht und Strom von Costa Rica nach Kalifornien gleitet wird – eine 50 m Breite Schneise durch Regenwälder ganz Mittelamerikas ist vorgesehen – damit die Amerikaner bei offenem Fenster die Klimaanlage laufen lassen können, etc.

Durch die Unterstützung gelang es den Teribes allerdings mehrmals ein Baustopp durch Gerichte zu erreichen – es ist zu hoffen, dass das Projekt gestoppt wird!


Der wunderschöne Fluss Rio Terraba soll zerstört werden.


Mehr als 8000 Hektar – Land der Teribes Indianer soll illegal überflutet werden!

Waorani Indianer und andere in Ecuador

Im Biosphären Reservat im Amazonas-Tiefland in Ecuador, im Yasuni Nationalpark sollte Erdöl gefördert und der Regenwald zerstört und die Indianer vertrieben werden. SOS-Regenwald und andere NGOs setzten sich gegen die Zerstörung ein – R. Weixler und seine Stellvertreterin Anna Delia Marino besuchten die Indianer, informierten sie über die geplante Zerstörung, unterstützten Treffen verschiedener Stämme und Kontakte mit der Presse etc. – Präsident Rafael Correa bot der UNO an, sie möge 300 Mio. Euro an Ecuador zahlen, damit dieses Gebiet geschützt wird – die UNO stieg darauf ein, leider weigern sich die Politiker in Deutschland ihren Betrag von 50 Mio. Euro zu zahlen, obwohl der Minister das schon zugesagt hatte … das wären ja nur 0,70 Euro pro Bürger.


Indianer der Tagaeri die isoliert, voll in ihrer Kultur im Yasuni Nationalpark leben.


Foto: R. Weixler, der mit dem Waorani-Indianer (links außen) zu dem Stamm reiste und ihn unterstützte.

Kogi/Ika-Indianer der Sierra Nevada Kolumbien

Kogi und Ika leben in einer Höhe von 1500 bis 3500 m in der Sierra Nevada – weitgehend in ihrer Kultur, sehr naturverbunden und spirituell – die Kogi sind die „großen Brüder“, die spirituelle Mitteilungen an andere Stämme und die übrige Menschheit machen.  


Foto (93): R. Weixler mit einer Kogi Familie aus Machete.

Foto Columbien0002: R. Weixler besuchte/unterstützte  mit seiner Cousine Ines Reichel-Dolmatoff (blau gekleidet) die Ika-Indianer.


R. Weixler mit einer Kogi Familie aus Machete.


R. Weixler besuchte/unterstützte mit seiner Cousine Ines Reichel-Dolmatoff
(blau gekleidet) die Ika-Indianer.

Emberá-Indianer im Choco,
Kolumbien in der Nähe vom Friedensdorf San Josesito. Die Indianer werden seit 2008 von SOS-Regenwald unterstützt - auch durch schriftliche Protestaktionen.







Emberá-Indianer im Choco, Kolumbien in der nähe vom Friedensdorf San Josesito. Die Indianer werden seit 2008 von SOS-Regenwald unterstützt - auch durch schriftliche Protestaktionen.
Xipaya-Indianer am Rio Iriri in Brasilien

R. Weixler hat die Indianer in dieser Region vor Ort gegen das Staudammprojekt Belo Monte unterstützt, welches 50 000 Hektar Regenwald unter Wasser setzen würde! Weiters erfolgt Unterstützung durch Protestaktionen an die Regierung und an den obersten Gerichtshof.







Xipaya-Indianer am Rio Iriri in Brasilien – R. Weixler hat die Indianer
in dieser Region vor Ort gegen das Staudammprojekt Belo Monte unterstützt,
welches 50 000 Hektar Regenwald unter Wasser setzen würde!
Weiters erfolgt Unterstützung durch Protestaktionen an die Regierung
und an den obersten Gerichtshof.
Ayoreo-Totobiegosode

Für diese Indianer hat SOS-Regenwald 3 Millionen m2 Regenwald erworben, damit ihr Lebensraum vergrößert wird! Der Schweizer Benno Glauser mit seinem Verein „Acomotodie“ schützt diesen Bereich.

Der einzige unkontaktiert lebende Indianerstamm in Paraguay sind Ayoreo-Totobiegosode, sie werden durch illegal in ihr Land eindringende Soja-Konzerne brutal vertrieben und ihr Land wird abgeholzt, damit mit Soja Gewinne gemacht werden und die „Erste Welt“ billiges Rinder-, Schweine- und Hühnerfutter beziehen kann, um möglichst viel Fleisch essen zu können.





Unterstützung Friedensdorf „San Josesito“ im Choco in Kolumbien

SOS-Regenwald hat € 14.000.- und R. Weixler aus eigener Tasche auch € 14.000.- bereitgestellt, um für die 200 Einwohner des Friedensdorfes 150 Hektar Land zu erwerben, damit sie besseren Lebensraum haben und mehr von Paramilitärs etc. geschützt sind!

Das Friedensdorf, das sich weder mit Paramilitärs, Guerilla noch mit Militär/Polizei verbündet, sondern in Frieden leben möchte wurde mehrmals von (Para-)Militärs überfallen – beim Massaker 2005 wurden Dutzende Erwachsene und Kinder ermordet!


Auch Nasa-Indianer aus der Region Kali machten beim Friedensmarsch und weiteren Aktionen mit.


Auch die Emberá-Indianer waren beim Friedensmarsch  2008 dabei.


2010 wurden die Gebeine Ermordeter aus einem Massengrab geborgen und im Friedensdorf beigesetzt.


Kinder und Erwachsene sind gut durch Menschenrechtsorganisationen geschützt.

Indianerstämme im Amazonastiefland von Peru wurden durch SOS-Regenwald-Aktionen mit Anna Delia Marino und Richard Weixler monatelang mit Medikamenten unterstützt.

Bora-Indianer an Nebenflüssen des Amazonas werden von SOS-Regenwald (Anna Delia/Richard Weixler) medizinisch und juristisch versorgt.













Die Candoshi-, Avayun-Indianer und andere Völker

am Rio Maranon / Amazonastiefland Richtung Anden wurden von Militärs erschossen, da sie eine Straße blockierten, über die Erdöl- und Bergbaukonzerne mit Erlaubnis des Präsidenten illegal in ihr Land eindrangen, um Gewinne zu machen. Laut Aussagen der Candoshi wurden mehr als 150 Indianer von Hubschraubern aus etc. erschossen.

Da medizinische Versorgung von der Regierung kaum stattfand, unterstützte SOS-Regenwald dutzende Indianerdörfer gegen Krankheiten wie Hepatitis, Malaria, Masern etc. Anna Delia Marino reiste wochenlang mit einem engagierten Arzt und einer Krankenschwester zu den Indigenen.

















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